
Die Ried Bärnreiser liegt am östlichen Abbruch der Donauschotterterrasse der Arbesthaler Hügelkette. Hier ist’s auch spürbar wärmer als am Rosenberg, da sich im Rücken der Riede kein Wald befindet. Kalkreiche, tiefgründige Böden über Quarzkies und miozänen Ablagerungen prägen diese heiße, karge Lage. Der Name verweist auf das einstige Gestrüpp „Reisern“, das hier wuchs. Laut Chroniken trieben im 17. Jahrhundert Hexen ihr Unwesen in den „Pernreisern“, heute steht die Ried für kraftvolle Weine mit großem Reifepotential.
Ein großer Carnuntum-Klassiker, der seine Herkunft in Idealform repräsentiert: sehr engmaschig und kompakt am Gaumen, tiefes Granat, intensiver Duft nach dunklen Beeren, nach Cassis, Wacholder und Gewürznelke. Wunderbar elegantes Tannin und ein unendlicher Abgang.
Die Ried Bärnreiesr liegt am östlichen Abbruch der Donauschotterterrasse der Arbesthaler Hügelkette ohne direkte Waldbegrenzung. Namensgebend ist das mittelhochdeutsche ‚Reisern‘, was daraufhin deutet, dass auf dieser kargen, schottrigen und heißen Lage die natürliche Vegetation nur aus Gestrüpp und Reisig bestand. Am Oberhang liegt Quarzkies – Feinschotter, der stellenweise auch die unterhalb liegenden, feinkörnigeren Miozän-Ablagerungen aus Ton-Schluff und Sand bedeckt. Die Böden sind sehr kalkhaltig und unter den Schotter- und Kiessschichten tiefgründig, was den Weinen besondere Komplexität verleiht.